Ausgefärbtes Löffelentenmännchen im April -  zu Beginn der Brutzeit.

Löffelente - ein Filtrierprofi

 

 

Die Löffelente zählt zu den Charakterarten des Dümmergebietes. Ihr "Markenzeichen" ist ihr wuchtiger Schnabel, der ganz besondere Fähigkeiten besitzt.

 

Ab März ist die Löffelente sowohl auf überschwemmten Wiesen als auch auf dem See zu finden. Dann trägt sie ihr farbenfrohes Brutkleid. Auf den nassen Flächen wird auch gebrütet, deshalb zählt die Ente zu den Wiesenvögeln.

 

Vom Hochsommer bis zum Herbst ziehen Trupps von Löffelenten im Gebiet durch. Sie halten sich dann ausschließlich auf dem See auf und können große Anzahlen erreichen. Maximal wurden bisher über 7.000 Individuen an einem Tag auf dem See gezählt. Es ist im Herbst nicht ganz einfach, die Art zu erkennen, denn dann tragen auch die Männchen ein braungraues Gefieder.

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Dümmer e.V.

Die roten Felder auf der Karte markieren Bereiche, an denen man am See im Herbst gute Chancen hat, Löffelenten in größerer Anzahl zu entdecken.

 

 

Balzzeit: Männchen werben um  Weibchen.

Das Gefieder der Weibchen zeigt dagegen kaum Farbkontraste, am  Kopf ist es braun am Rücken braun-grau.

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Löffeln mit dem Schnabel

Löffelenten haben einen sehr speziellen Schnabel. Er ist dafür gemacht, feine Partikel aus dem Wasser zu filtern - die Nahrung für die Ente. Sie saugt Wasser in den Schnabel hinein ein und drückt es durch feine Lamellen wieder heraus. Kleine Tiere und auch Algen im Wasser bleiben an Strukturen, die einem Kamm ähneln, hängen.

Filtern voller Hingabe: der Schnabel taucht bis knapp unterhalb des Auges ins Wasser. Im Spätsommer und Herbst treffen viele Hundert Vögel am Dümmer ein. In großen Gruppen schwimmen sie flach auf dem Wasser und schnorcheln sich durch den See.

Kurze Pause: in der Aufsicht sieht man, wie breit der Schnabel angelegt ist.

Löffelente

 

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