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Wasserfrosch mit einem hellen Gesicht.

(Foto: U.  Marxmeier)

Wasserfrösche sind in fast allen Gewässern zu finden. Große Rufgruppen findet man derzeit auf der Überschwemmungsfläche am Ochsenmoorwald (grüner Punkt).

Wasserfrösche

 

- keiner wie der andere

 

 

Golden sind die Augen des Wasserfroschs, seine Haut ist mit Punkten und Linien überzogen. Oft ergeben sie zusammen ein kräftiges Muster. Bemerkenswert: kein Frosch gleicht dem anderen, jeder hat seine individuelle Zeichnung.

 

Viele halten den Wasserfrosch für den "bekannten" Laubfrosch - einfach weil dieser auch grün ist. Es gibt allerdings - abgesehen von der Körperzeichnung und vielen weiteren Merkmalen - einen wesentlichen Verhaltensunterschied: Laubfrösche meiden außerhalb der Laichzeit das Wasser und halten sich in Gebüsch und Saum auf. Wasserfrösche lieben das Wasser und sind fast nur darin zu finden.

 

Der Wasserfrosch ist ein später Frosch. Er laicht erst ab Ende April bis in den Mai hinein. Gras- und Moorfrösche sind dann schon längst fertig mit ihrer Nachkommenschaft. Was man also in warmen Nächten oder auch am Tag hört, ist das Knurren und Quaken des Wasserfroschs. Es sei denn, es sind auch Laubfrösche in der Nähe. Diese rufen nachts ihr "rep-rep" bis in den Juni hinein.

 

 

 

Kennzeichen des Wasserfroschs:

je eine Schallblase pro Seite.

(Foto: U.  Marxmeier)

Verwirrende Besonderheit beim Wasserfrosch: er setzt sich aus insgesamt drei "Typen"zusammen, dem Teichfrosch, dem kleinen Wasserfrosch und dem Seefrosch. Wenn sich zwei Wasserfrösche paaren, kommt meist ein Teichfrosch als Nachkomme heraus, aber es kann auch einer der beiden anderen Vertreter dabei entstehen. Dieses Mysterium nennt sich "Wasserfroschkomplex".

 

Dieser Wasserfrosch trägt eine wilde Zeichnung aus "Rostflecken". (Foto: U.  Marxmeier)

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